Das am 1. Oktober 2008 in Kooperation mit dem Deutschen Adelsarchiv Marburg begonnene Projekt wurde am heutigen Tag, im Rahmen einer letzmaligen Sitzung in Potsdam, zu einem gelungenen Abschluss gebracht. Bereits gegen Ende März hatte ich mich, insbesondere im Hinblick auf die anstehende Diplomarbeit, aus der Projektarbeit zurückgezogen.
v.l.n.r. 1. Reihe: Helen Buchholz, Prof. Dr. Susanne Freund;
2. Reihe: Franciscus Rögnitz, Sebastian Post, Marcel Ruhl, Dr. Christoph Franke,
Prof. Dr. H.-Christoph Hobohm, Klaus von Heimendahl
2. Reihe: Franciscus Rögnitz, Sebastian Post, Marcel Ruhl, Dr. Christoph Franke,
Prof. Dr. H.-Christoph Hobohm, Klaus von Heimendahl
Anbei Ausschnitte der offiziellen Pressemitteilung:
Zum Semesterende wurde das am 1. Oktober 2008 in Kooperation mit dem „Deutschen Adelsarchiv Marburg“ gestartete Drittmittelprojekt des Fachbereichs Informationswissenschaften abgeschlossen. Unter der Leitung von Prof. Susanne Freund erschlossen und bearbeiteten die Studierenden Sebastian Post und Marcel Ruhl bis Ende März d. J. die Bestände der Deutschen Adelsgenossenschaft Bayern, der Vereinigung des Adels in Niedersachsen sowie der Vereinigung des Adels in Baden und des Deutschen Adels. Den Staffelstab übernahmen dann Helen Buchholz und Franciscus Rögnitz. Sie konzentrierten sich vor allem auf die Familienarchive wie z. B. der Familie von Rieben. Damit sind nun endlich diese wertvollen Archivalien im Deutschen Adelsarchiv leicht zugänglich. Denn mit der Verzeichnungssoftware FAUST 5 wurde ein digitales Findbuch erstellt, das den potentiellen Benutzer/innen vielfältige Recherchemöglichkeiten eröffnet.
Das „Deutsche Adelsarchiv Marburg“ hat aufgrund der Kooperation mit dem Fachbereich Informationswissenschaften das lang angestrebte Ziel einer fachgerechten Verzeichnung seiner Bestände erreicht. Aber auch für die Studierenden war das Projekt gewinnbringend. Denn für sie bot sich so die Möglichkeit, direkt vor Ort in der Fachhochschule ihre theoretisch erworbenen Kenntnisse in die Praxis umzusetzen. Gleichzeitig war es für die Auftraggeber von besonderer Bedeutung, die Verzeichnung vom Fachbereich Informationswissenschaften in Potsdam vornehmen zu lassen. „Denn es liegt uns viel daran mit Einrichtungen der neuen Bundesländer intensiv zusammenzuarbeiten,“ so der Repräsentant der „Vereinigung der deutschen Adelsverbände“, Klaus von Heimendahl, der in Potsdam ansässig ist. Sicher ergeben sich noch weitere Gelegenheiten diese erfolgreiche Zusammenarbeit fortzuführen und nachfolgende Studierendengenerationen in die praktische Arbeit einzuführen. Das betonte auch der Archivleiter, Dr. Christoph Franke, der eigens in die Fachhochschule gekommen war, um die in professionellen Archivkartons verpackten Archivalien wieder abzuholen. Ganz sicher werden die Projektergebnisse aber in die Lehre einfließen. (...)
